Asbest-"STOP"
Industrie, Behörden, Schulen, Krankenhäuser, Museen, usw.
bezeichnung für eine bestimmte Gruppe natürlicher silikatischer Minerale mit charakteristischer feinfaseriger Struktur. Typisch für Asbest ist deren leichte Zerfaserbarkeit und Spaltbarkeit zu feinsten Fasern, die eingeatmet werden können. Einmal freigesetzte Fasern neigen zu immer weiteren Längenspaltungen. Asbest wurde früher wegen einer Reihe bautechnisch vorteilhafter Eigenschaften auch zur Herstellung von Baustoffen, Bauteilen und haustechnischen Einrichtungen verwendet und eingebaut. Diese asbesthaltigen Bauprodukte sind nach zwei grundsätzlich verschiedenen Gruppen zu unterscheiden:
- Asbestzementprodukte
- Spritzasbest und ähnliche Asbestprodukte
Durch äußere Einflüsse und Alterung der Produkte wird die Abgaberate jedoch stark erhöht. Vor allem kann es zur unvorhersehbaren stoßweisen Abgabe von Fasern kommen, die zu Spitzenkonzentrationen in der Raumluft führen. Die Menge des freigesetzten Staubes hängt erfahrungsgemäß nahezu ausschließlich vom baulichen Zustand des Produktes
(Oberflächenbeschaffenheit, Beschädigung) und der Art und Intensität äußerer Einwirkungen (Luftumwälzung, Reparaturen, Erschütterungen, Hitze, Kälte) auf das Produkt ab.
Die Aufnahme der faserförmigen Stäube kann im Rahmen oder als Folge von Beschädigungen der Produkte, von Arbeit am Produkt (z.B. Kabelziehen), durch stärkere Erschütterungen (z.B. bei Lüftungskanälen), stärkere Luftbewegungen oder auch nur infolge mangelnder Haftung am Untergrund durch Atemluft und die Nahrung kommen. Hierbei hat inhalative Aufnahme die weitaus größere Bedeutung. Asbestfasern können bei Menschen schwere Erkrankungen auslösen. Daher ist eine entsprechende Sanierungsdringlichkeit geboten.
Brandschutzbeauftragter (vfdb)
Unsere Leistungen:
- Gesetzliche Forderungen
Sanierung
Die Sanierung hat das Ziel, die Abgabe von Asbestfasern in die Raumluft zu unterbinden (Gesundheitsvorsorge). Sie ist also immer dann erforderlich, wenn eine Faserabgabe in die Raumluft bereits erfolgt (ist) oder die Möglichkeit einer Faserfreigabe durch Arbeiten am Produkt besteht. Auch derzeit noch intakte Produkte verschlechtern sich im Laufe der Zeit, so dass irgendwann mit Faserabgabe zu rechnen ist und folglich eine Sanierung erforderlich ist.
Die Verfahren zur Bewertung der Dringlichkeit einer Sanierung sowie Grundsätze und Regeln für die Sanierung enthält die von den obersten Baurechtsbehörden (Gewerbeaufsichtsämter) der Länder (Regionen) erarbeitete Informationsschrift "Spritzasbest und ähnliche Asbestprodukte – erkennen, bewerten, sanieren" des Ministeriums für Bauwesen (Mai 1989).
Wir sind ein Montagebetrieb für Brandschutz und Entsorgung von Asbestsanierung an Bauwerken und Bauteilen aller Art und Größe, einschließlich Abbruch und Rückbauarbeiten.
Asbestentsorgung wird nach den Richtlinien der Zulassung nach § 39 Abs. 1 Gefahrenstoffverordnung (GefStoffV) vom 26.10.1993 (BGBI.IS 1782) durchgeführt. Die für die jeweilige Arbeitsstätte/Baustelle erforderliche personelle und sicherheitstechnische Ausstattung erbringen wir nach den technischen Regeln für Gefahrenstoffe (TRGS) 519 Asbest.
Im Rückbau für Brandschutz nach DIN 4102 werden nur Produkte und Materialien zum Einsatz gebracht, die eine entsprechende Zulassung der Materialprüfstelle und vom Institut für Bautechnik Berlin erhalten haben.
